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Fischer Kerzen AG | Produkte
Das grosse Kerzen-Sortiment der Fischer Kerzen AG wird Sie begeistern. Ausserdem führen wir Hunderte Schönheits- und Pflegeprodukte. Gleich bestellen!
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KERZEN FÜR JEDEN ANLASS

Von handgegossenen Raureifkerzen, übertauchten Kerzen, Hochzeits- und Taufkerzen, Cloud-Kerzen sowie Duftkerzen

bis hin zu Grabkerzen in verschiedenen Farben, Formen, Grössen und Durchmessern: Bei uns finden Sie alles.

AUFGETAUCHTE KERZEN

Die Herstellung von aufgetauchten Kerzen ist vergleichbar mit dem Kerzenziehen, welches fast jedermann in seiner Jugend schon einmal ausprobiert hat. Bei der Massenproduktion übernimmt eine Maschine das Eintauchten in das Wachs. So wird nicht nur ein Docht in das flüssige, ca. 70 Grad Celsius warme Paraffingemisch (Paraffin und spezielles Wachs) eingetaucht, sondern bis zu 2’000 Stück auf einmal. Es gibt die durchgefärbten, aufgetauchten Kerzen oder die weissen Kerzen, welche in einem weiteren Schritt farbig übertaucht werden. Die Kompaktheit ist mit der von gegossenen Kerzen gleichzustellen, was ein einwandfreies und gleichmässiges Abbrennen garantiert.

GEGOSSENE KERZEN

Bei gegossenen Kerzen wird das heisse, flüssige Paraffin- und Stearingemisch in eine vorgefertigte Form gegossen. Je nach Art der Kerzen ist das Paraffin bis zu 100 Grad Celsius heiss, ausserdem besteht ein Unterschied bei dem verwendeten Material für die Giessform. Gegossene Kerzen sind in der Regel durchgefärbt und besitzen durch die Kompaktheit, welche beim Giessen entsteht, eine sehr lange und gleichmässige Brenndauer.

DUFTTHERAPIE-KERZEN

Unsere Dufttherapiekerzen werden handgegossen und sind durchgefärbt. Wir verwenden für diese Kerzen nur naturreine, ätherische Öle, diese werden vor dem Giessen dem flüssigen Material beigemischt. Mit dieser Produktionsmethode wird der Duft gleichmässig in der Kerze verteilt. Damit wird beim Abbrennen der Duft dosiert an die Luft abgegeben. Die Kerzen werden mit einer Etikette versehen, bei der auf der Rückseite die Wirkung des Duftes ausführlich beschrieben ist.

BIENENWACHS

Bienenwachskerzen sind sehr beliebt, da sie einen natürlichen gleichmässigen Duft verbreiten und eine lange Brenndauer besitzen. Bei Bienenwachskerzen unterscheidet man in erster Linie nach dem Anteil Bienenwachs in einer Kerze. Die meisten Kerzen enthalten entweder 100% Bienenwachs oder 50% Bienenwachs und 50% Paraffin, da das Bienenwachs ca. 10-mal teuerer ist als normaler Paraffin, was auch zu massiven Preisunterschieden führt. Bei der Produktion besteht diverse Möglichkeiten, wie z. B. das Ziehen, das Auftauchen, das Handkneten. Die aufwendigste dieser Produktionsmethoden ist das Handkneten, welches zu einer einzigartigen, unvergleichlichen Struktur führt.

GEPRESSTE KERZEN

Für gepresste Kerzen wird das flüssige Paraffin zu Pulver verarbeitet. Dies geschieht durch eine Sprühanlage, welche das Paraffin auf eine grosse, gekühlte Trommel sprüht. Dadurch entstehen kleine Tropfen, welche dann als Pulver herunterfallen. Das Pulver wird dann in eine Form geschüttet und mit grossem Druck zusammengepresst. Gepresste Kerzen werden als Rohlinge verwendet, um dann veredelt zu werden.

EXTRUDIERTE KERZEN

Bei extrudierten Kerzen wird mit weissem und farbigem Paraffinpulver und flüssigem Paraffin gearbeitet, wobei beides gemischt wird und eine spezielle Maschine geleert wird. Dabei wird das Pulver geknetet, wodurch beim Extrudieren eine einzigartige, ineinander verlaufende Struktur entsteht, welche sich durch die ganze Kerze fortsetzt.

KATALOGE UND RATGEBER

Wir haben verschiedene Publikationen vorbereitet, welche Sie hier im *.pdf-Format herunterladen können.

Preislisten für Unternehmenskunden erhalten Sie auf telefonische oder schriftliche Anfrage.

Klicken Sie auf den entsprechenden Button, um die gewünschte Publikation herunterzuladen. Alle Publikationen liegen im PDF-Format vor; um diese Dokumente zu öffnen, benötigen Sie das Programm „Adobe Reader“. Zum offiziellen Adobe Reader-Download gelangen Sie, indem Sie auf den untersten Button „Adobe Reader herunterladen“ klicken.

UNSERE ROHSTOFFE

Als Grundrohstoff  für unsere Kerzen verwenden wir verschiedene Wachse; den grössten Anteil hat dabei das Paraffin.

Ein kleinerer Prozentsatz wird aus Stearin, Bienenwachs oder aus Mischungen dieser drei Wachse hergestellt.

BIENENWACHS

Ein Stoffwechselprodukt der Honigbiene. Die Arbeitsbienen im Alter von 13–18 Tagen fliegen nicht aus, sondern werden von den älteren Bienen mit Pollen und Nektar gefüttert. Diese so genannten Baubienen produzieren das Wachs in den Wachsdrüsen. Das an der Bauchseite ausgeschiedene Wachs wird von den Baubienen zum Wabenbau verwendet. Dieser „Jungfern“-Wachs ist farblos. Da die Honigproduktion ungleich höher ist als die Wachsproduktion, steht dieser Rohstoff nur begrenzt zur Verfügung. Durch den Kontakt mit Honig und Pollen, bekommt dieses Wachs seinen angenehmen Geruch und die typische Farbe. Die Wachsgewinnung erfolgt durch ein Ausschmelzverfahren. Der so gewonnene, noch stark verunreinigte Wachs wird durch Filtration für die Kerzenherstellung vorbereitet. Bienenwachs besteht hauptsächlich aus Wachsestern und Säuren sowie Kohle-Wasserstoffen.

PARAFFIN

Ab 1830 wurde dieses Wachs erstmals zur Kerzenherstellung eingesetzt und wird heute überwiegend aus Erdöl gewonnen. Bei der Destillation des Rohöls werden verschiedene Produkte herausgetrennt (fraktioniert). Für die Paraffinerzeugung sind die in einer bestimmten Verfahrensstufe anfallenden Paraffingatsche wichtig. Durch sorgfältige Reinigung und Befreiung unerwünschter Anteile, wird die gewünschte Praffinqualität erreicht. Paraffine sind gesättigte Kohlenwasserstoffe (Alkane), welche auch als Normal- oder Iso-Paraffine bezeichnet werden. Paraffin wird als Pulver, Granulat oder in Blöcken verwendet. Grosshersteller beziehen diesen Rohstoff in flüssiger Form, was bedingt, dass die Lieferung in beheizten Tankzügen erfolgen muss.

STEARIN

Stearin wurde 1811 vom Franzosen Eugène Chevreul entdeckt. Gewonnen wird dieser Rohstoff aus tierischen- und/oder pflanzlichen Ölen und Fetten. Es handelt sich um ein Gemisch verschiedener Fettsäuren, im wesentlichen Palmitin- und Stearin-Säure. Stearin wird als Pulver und Granulat verwendet. Grosshersteller beziehen diesen Rohstoff in flüssiger Form, was bedingt, dass die Lieferung in beheizten Tankzügen erfolgen muss.

DOCHTE

In der Regel werden Dochte aus Baumwollgarnen geflochten. Eine ausreichende Saugfähigkeit und eine spezielle Aufbereitung sind Voraussetzung für den Einsatz mit verschiedenen Kerzenrohstoffen. Es werden sowohl Flach- wie Runddochte verwendet. Die Auswahl der Dochte ist für die Brennqualität ausschlaggebend. Abgestimmt auf Kerzendurchmesser, Rohstoffe, Farben und evtl. Lacke sowie die jeweilige Herstellungstechnik (gegossen, gezogen, gepresst). Zu klein dimensionierte Dochte schränken die Saugfähigkeit ein, es wird zuwenig Material verbrannt und der Brennteller hat einen zu hohen Flüssigkeitsstand. Die Flamme kann erlöschen. Zu gross dimensionierte Dochte mit hoher Saugfähigkeit bilden zwar einen kleinen Brennteller mit wenig Flüssigkeit, durch den hohen Dochtstand wird die Flamme aber zu gross, die Verbrennung unvollkommen und die Flamme neigt zum Russen.

FARBE

Nach wie vor werden qualitativ hochstehende Kerzen durchgefärbt produziert. Viele Kerzen weisen einen ungefärbten Körper auf und werden mit einer farbigen Masse „übertaucht“. Beim Färben werden organische Farbpulver (Pigmentfarben) oder die fettlöslichen Anilinfarben verwendet.

KERZENGESCHICHTE

Als Grundrohstoff werden verschiedene Wachse verwendet. Den grössten Anteil hat dabei das Paraffin. Ein kleinerer Prozentsatz wird aus
Stearin, Bienenwachs oder aus Mischungen dieser drei Wachse hergestellt.

Auf historischen Bildern und in den entsprechenden Texten lässt sich nicht genau erkennen, ob wirklich Kerzen abgebildet bzw. beschrieben wurden oder ob es sich um Wachsfackeln handelt, welche ca. im 3. Jahrhundert v. Chr. benutzt wurden. Lange vor den Kerzen benutzte man ölgespeiste Ampeln und Lämpchen zur Beleuchtung. Man geht davon aus, dass es erst nach Christi Geburt gelang, die Dochtbrennbarkeit des Wachses ohne Gefäss zu erreichen (Kerze). Während des römischen Reichs (2. Jahrhundert n. Chr.) waren niedrige Wachskerzen so weit entwickelt, dass sie in einem geschlossenen Raum brennen konnten (ohne übermassige Russentwicklung und strengen Geruch). Die liturgischen Gebräuche des Christentums halfen in der Folge, die Kerze weiter zu verbreiten. Seit der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. sind Kerzen für liturgische Zwecke festzustellen. Während des Mittelalters entwickelte sich die Kerzentechnologie mit dem Bienenwachs. Da es sich aber um einen teuren und nur begrenzt verfügbaren Rohstoff handelte, waren diese Kerzen vor allem den Kirchen und Fürstenhäusern vorbehalten. Haushalte benutzten zu dieser Zeit Talg- oder Unschlittkerzen.

Diese wurden aus Rindernierfett oder Hammeltalg hergestellt, was einen ranzigen Geruch verursachte und entsprechend qualmte und russte. Am Ende des 15. Jahrhunderts zogen die Bienenwachskerzen auch in die Häuser wohlhabender Bürger ein.Um weisse Kerzen zu produzieren, wurden im 17. Jahrhundert die Talgkerzen mit Arsenik versetzt, was zur Folge hatte, dass man damit die Leute vergiftete. Mit der Entdeckung des Walrats (aus dem Öl des Schädelknochens von Pottwalen) konnten glänzend weisse Kerzen hergestellt werden. Das 18. Jahrhundert war ein Kerzenjahrhundert. Die Kerzen wurden verschwenderisch an Fürstenhöfen, bei Hoffesten und Krönungen eingesetzt.Erst im 19. Jahrhundert wurden die vorteilhaften Rohstoffe Paraffin und Stearin entdeckt. Diese Wachse werden noch heute bei der Kerzenproduktion eingesetzt. Zeitgleich wurde die Dochtqualität massiv verbessert und die Produktion angepasst und verbessert. Im gleichen Zeitraum wurde der Docht entscheidend verbessert, so dass endlich in Erfüllung gehen konnte, was Goethe schon so dringend wünschte: „Wüsste nicht, was sie besseres erfinden könnten, als wenn die Lichter ohne Putzen brennten.“

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